Häufige Fragen
Häufige Fragen zu MP4 ↔ WebM
Was ist der Unterschied zwischen MP4 und WebM?
MP4 (MPEG-4 Part 14) ist ein patent-belasteter Container aus der ISO-Standardisierung von 2001, typisch mit H.264 oder H.265 Video und AAC Audio. WebM ist ein royalty-freier Container von Google aus 2010, basiert auf Matroska, nutzt VP9 oder AV1 für Video und Opus für Audio. MP4 ist universell, WebM ist offen.
Wann konvertiere ich MP4 nach WebM?
Wenn Du Web-Videos ausliefern willst, die patent-frei sind (z.B. für Open-Source-Projekte oder Wikipedia), wenn Du kleinere Datei-Größen bei vergleichbarer Qualität brauchst (VP9 ist effizienter als H.264) oder wenn Deine Ziel-Plattform nur WebM akzeptiert.
Wann konvertiere ich WebM nach MP4?
Wenn Du Apple-Geräte (besonders ältere iOS-Versionen vor 14.1) zuverlässig erreichen willst, wenn Du in Schnitt-Programmen wie DaVinci Resolve oder Final Cut Pro arbeiten willst (die meist H.264-MP4 bevorzugen), oder wenn Soziale Netzwerke wie WhatsApp und Twitter MP4 besser handhaben.
Wie groß darf die Datei sein?
Bis 200 MB empfohlen. Größer ist möglich, aber Browser haben Speicher-Grenzen. Mobile Safari terminiert die Verarbeitung bei rund 500 MB RAM-Verbrauch. Bei längeren Videos lieber vorher trimmen.
Werden meine Videos hochgeladen?
Nein. Alles passiert im Browser mit ffmpeg.wasm. Keine Server-Übertragung, keine Speicherung außerhalb Deines Geräts. Du kannst das im DevTools-Netzwerk-Tab verifizieren.
Warum dauert die Konvertierung lange?
Re-Encoding ist CPU-intensiv. VP9-Encoding ist langsamer als H.264. Faustregel: 10 Sekunden Video brauchen 30 bis 90 Sekunden Encode bei mittlerer Qualität auf einem Mittelklasse-Laptop. Hohe Qualität (CRF 18) verdoppelt die Zeit.
Was bedeuten die Qualitäts-Modi?
CRF steht für Constant Rate Factor: niedrigerer Wert = bessere Qualität + größere Datei. Schnell (CRF 30) ist für Vorschauen geeignet, Ausgewogen (CRF 23) ist der empfohlene Default, Hoch (CRF 18) für maximale Qualität.
Was bedeutet die Breite-Option?
Resize via Lanczos auf 480, 720 oder 1080 px Breite. Höhe wird proportional skaliert (-2 hoehentag in ffmpeg). Original behält die Quellenauflösung bei. Resize reduziert die Datei-Größe stark.
Bleibt der Ton erhalten?
Ja. Audio wird mit-konvertiert: bei MP4-Output zu AAC 128 kbps, bei WebM-Output zu Opus 128 kbps. Beides ist universell unterstützt und Qualitäts-mass ausreichend.
Kann ich nur einen Ausschnitt konvertieren?
Ja. Trim-Felder Startzeit und Endzeit. Der Rest wird per ffmpeg -ss und -to vor dem Encode verworfen, das spart Zeit und macht die Datei kleiner.
Welche Browser werden unterstützt?
Aktuelle Versionen von Chrome, Edge, Firefox und Safari (ab 2023). ffmpeg.wasm braucht SharedArrayBuffer und damit COOP/COEP-Header, die wir auf mp4webm.de gesetzt haben.
Funktioniert das auf dem Smartphone?
Ja, aber langsamer und mit Akku-Last. VP9-Encoding auf mobilen Chips ist deutlich langsamer als Hardware-H.264-Encoding. Für große Dateien lieber den Desktop nehmen.
Was passiert mit Untertiteln?
Subtitle-Tracks werden derzeit nicht übernommen. Wenn Du Subtitles brauchst, exportiere sie separat als SRT und mische sie nach der Konvertierung mit einem Schnitt-Programm wieder ein.
Wie speichere ich die konvertierte Datei?
Nach der Konvertierung erscheint ein Download-Button. Klick darauf, und die Datei landet im Download-Ordner Deines Browsers. Der Datei-Name ist der Original-Name mit der neuen Extension (.webm oder .mp4).
Was kostet das Tool?
Komplett kostenlos. Refinanziert über Adition-Werbung, die nur nach Deiner Einwilligung im Cookie-Banner erscheint.